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LTE Internet für’s Gäste Wlan: Klappt das und was muss man beachten?

Es kommen ständig neue Daten-Tarife mit immer höheren Datenvolumen raus. Dadurch werden mobile Datentarife immer interessanter als Alternative zu klassischen DSL oder Kabelanschlüssen.

Ein LTE-Internetanschluss hat nämlich einige Vorteile:

So ein Anschluss ist physikalisch flexibel, ihr könnt den also aufstellen wo und wann immer ihr wollt. Ihr benötigt keine Technikerinstallation und der Anschluss steht sofort zur Verfügung. Für Ferienwohnungen ist sowas natürlich genial.

Manchmal ist das mobile Internet vor Ort sogar um einiges schneller als der verfügbare DSL Anschlus, vorallem wenn’s um den Upload geht.

Aber einen sehr großen Nachteil hat das ganze: TRAFFIC.

Traffic, zu Deutsch Datenverkehr, wird meistens in Gigabyte gemessen. Damit Daten übertragen werden können, benötigt man verschiedene Hardware. Umso mehr Daten übertragen werden, also umso mehr Traffic es gibt, desto mehr Hardware wird benötigt um den Traffic zu verarbeiten. Das ist letztendlich wofür ein Internetanbieter Geld verlangt.

Bei normalen Internetanschlüssen macht Traffic nur einen kleinen Teil der Kosten aus. Beim mobilen Internet ist die Hardware aber noch nicht so weit. Einen Gigabyte über LTE zu übertragen, benötigt viel teurere Hardware, als wenn man das über DSL tun würde.

Deswegen rechnen die Anbieter bei LTE-Tarifen noch anhand von Datenvolumen ab. Einem wird dann meistens pauschal ein bestimmtes Volumen angeboten. Man hat also nur eine begrenzte Anzahl an Daten, die man über den Anschluss übertragen kann. Danach wird die Geschwindigkeit soweit gedrosselt, dass das Internet eigentlich nicht mehr wirklich nutzbar oder sogar komplett abgeschaltet ist.

Bis vor ein paar Jahren waren die Datenvolumen noch auf 2 bis 3 Gigabyte pro Monat begrenzt. Mit der ständigen Weiterentwicklung der Technik, können die Mobilfunkanbieter immer mehr Daten verarbeiten und so gibt es inzwischen bezahlbare Tarife mit bis zu 50 GB. Sehr interessant ist dabei der Gigacube von Vodafone, bei dem man 50GB im Monat für um die 30€ bekommt und nur zahlt, wenn der mobile Router angeschlossen ist.

Alllerdings entwickelt sich das durchschnittliche Surfverhalten und Webseiten und Apps auch weiter. Vor ein paar Jahren ist ein ganzer Familienhaushalt niemals an 50 Gigabyte rangekommen. Heute sieht das anders aus.

Videos und Fotos sind überall im Internet und erzeugen viel Traffic. Richtig viel Traffic. Wenn nur eine Person z.B. jeden Tag am Abend 1 Stunde Youtube schaut, sind das am Ende des Monats 26 bis 50 Gigabyte Traffic.

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